Die Herstellung von Gold-Inlays gehört zu den technisch aufwendigsten Arbeiten in der Zahnheilkunde. Die Ergebnisse sind bezüglich Haltbarkeit, Kaukomfort und Verträglichkeit sehr gut. Goldfüllungen werden in zwei Sitzungen angefertigt. Die Kosten belaufen sich je nach Aufwand (Goldverbrauch im Dentallabor, Größe und Schwierigkeitsgrad der Restauration) auf ca. 400 € - 500 € je Inlay.
Silberamalgam war über Jahrzehnte das gebräuchlichste Füllungsmaterial auf der ganzen Welt. Auch heute wird immer wieder auf seine Unschädlichkeit hingewiesen. Wenn es in den Mund eingebracht wird, wo es über viele Jahre bleibt, ist es gesetzlich ein Medizinprodukt. Wird es entfernt, gilt es gesetzlich als Sondermüll und darf auf keinen Fall ins Abwasser eingeleitet werden. Wir finden das paradox! Damit sie sich ihre eigene Meinung bilden können, im Folgenden einige Fakten.
Amalgam ist ein preiswertes und bequem zu verarbeitendes Füllungsmaterial. Durch Bestandteile wie Quecksilber (53%, giftig), Silber (20%, giftig), Kupfer (12%, giftig) und Zinn (15%, giftig) können eine Vielzahl von Nebenwirkungen auftreten, die zu chronischen Vergiftungen und Allergien führen können.
Durch den natürlichen Abrieb beim Kauen, verstärkt durch heiße oder saure Speisen, lösen sich toxische Bestandteile von den Amalgamfüllungen. Auf diesem Weg gelangen sie u.a. durch den Speichel, in den Organismus. Auch beim Herausbohren der Amalgamfüllung kommt es zu einer kurzzeitig höheren Toxinbelastung für den Patienten und den Zahnarzt.
Eine Studie der Universität Heidelberg erbrachte den Nachweis, dass innerhalb einer Testreihe von 490 vermeintlich unfruchtbaren Frauen mit Kinderwunsch nach einer Schwermetallausleitungstherapie mehr als 50% dieser Frauen schwanger wurden. Bis zu vierfach höhere Quecksilberwerte als bei ihren Müttern wurden in Neugeborenen von Amalgamträgerinnen nachgewiesen.