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Parodontalbehandlung Freiliegende Zahnhälse


Die Regeneration von verloren
gegangenem Knochen ist möglich

Hochmoderne Behandlungskonzepte helfen

Die vollständige und vorhersagbare Regeneration von Geweben, die infolge von Entzündungen des Zahnfleisches verloren gegangen sind, ist das höchste Ziel der Parodontaltherapie. Um diesem Ziel näher zu kommen, ist eine Anzahl von speziellen, hochmodernen Behandlungskonzepten entwickelt und eingeführt worden. In wissenschaftlichen Studien an Patienten konnte gezeigt werden, dass eine Regeneration von verlorengegangenem Knochen möglich ist. Die vorliegenden Konzepte beruhen auf dem Einsatz von Eigenknochen oder Knochenersatzmaterialien. Es handelt sich hierbei um äußerst komplizierte und aufwendige Verfahren. Durch spezielle mikro-chirurgisch-therapeutische Ansätze kann es uns gelingen, auch schwere Knochendefekte zur Ausheilung zu bringen. Nach chirurgischer Eröffnung des Knochendefektes wird dieser gereinigt und geglättet. Dann wird synthetisches Knochenersatzmaterial oder eigener Knochen in den Defekt eingebracht und häufig mit einer synthetischen Membran stabilisiert. Der synthetische Knochen und die Membran werden in den nächsten Wochen und Monaten vom Körper ab- und umgebaut und der Knochendefekt heilt langsam aus.


Die Knochen-Neubildung ist möglich

Ein alternativer Ansatz zu den bisher beschriebenen Methoden ist der Versuch, die Vorgänge bei der frühkindlichen Entwicklung von Zahnstützgewebe nachzuahmen. Durch die Anwendung eines sogenannten „Schmelz-Matrix-Protein-Komplexes“ wird dieser natürliche Prozess der Knochenneubildung über die Anregung körpereigener Wachstumsfaktoren in Gang gesetzt. Das eingesetzte Material heißt Emdogain. Die Entwicklung von Emdogain begann vor über 10 Jahren. Ein wichtiger und entscheidender Vorteil von Emdogain ist, dass seine Wirkung nur lokal an der Oberfläche des Zahnes entfaltet wird. Emdogain wird vom Körper rückstandslos abgebaut und stellt somit keinen Fremdkörper dar. Allergien oder Abwehrreaktionen gegen Emdogain sind nicht bekannt. Durch den Einsatz von modernsten, mikro-chirurgischen Techniken ist die Behandlung in unserer Praxis in den letzten Jahren immer weiter verfeinert worden. Die Ergebnisse sind äußerst vielversprechend. Ansprechpartner für diese Techniken ist Dr. Scholz, M.Sc. Die Anwendung ist relativ komplikationslos und bedeutet für Sie als Patienten keine großen Belastungen.


Ein mikrochirurgischer Eingriff genügt

Die Anwendung erfolgt im Rahmen eines kleinen mikro-chirurgischen Eingriffes, bei dem unter lokaler Betäubung das Zahnfleisch in dem zu behandelnden Bereich von den Zähnen und den Wurzeln abgeschoben wird. Danach wird das gesamte erkrankte Gewebe sorgfältig entfernt und die Zahn- und Knochenoberflächen geglättet. Nun wird Emdogain aufgetragen und das Zahnfleisch wieder vernäht.

Der operierte Bereich darf für mindestens zwei Wochen nicht geputzt werden. Die Nähte werden nach ca. 7 Tagen entfernt. Frühestens nach einem Jahr kann röntgenologisch eine Knochenzunahme diagnostiziert werden. Der operierte Bereich zeichnet sich aber auch schon vorher durch sehr stabile, entzündungsfreie Verhältnisse aus.

Die Operation dauert etwa eine Stunde. Sie müssen mit einem leichten Wundschmerz und eventueller Schwellung im operierten Bereich rechnen. Bei Rauchern besteht eine geringere Erfolgsaussicht. Dies liegt an einer geschwächten Abwehr- und Regenerationsleistung der durch das Rauchen besonders belasteten Mundhöhle.


Weiterführende Links:
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