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Parodontalbehandlung Knochenaufbau


Behandlungsablauf

Entscheidend für den Langzeiterfolg ist eine dauernde Entzündungs-freiheit. Dafür ist eine konsequente, lebenslange professionelle Betreuung in unserer Praxis erforderlich. Der unten beschriebene Behandlungsablauf soll die diagnostizierte Zahnbetterkrankung bei Ihnen zum Stillstand bringen. Der Erfolg unserer Maßnahmen ist langfristig von der Mitarbeit und Motivation des Patienten abhängig. Die Parodontalbehandlung alleine sorgt zwar für eine momentane Besserung der Situation, hat aber langfristig ohne eine professionelle Einbettung in ein Nachsorgeprogramm keine dauerhafte Wirkung. Wir wollen Ihnen mit dieser Information unser aktuelles Behandlungskonzept vorstellen. Es besteht aus fünf Elementen:


1. Vorbehandlung

Durch in der Regel zwei Sitzungen bei unserer Prophylaxe-Mitarbeiterin wird die oberflächliche Entzündung beseitigt. Erst dadurch wird ein erfolgreicheres Arbeiten ermöglicht und ein wesentlich günstigeres Umfeld für eine schnelle und möglichst beschwerdearme Heilung geschaffen. Nach Abschluss dieser Vorbehandlung beginnt die Parodontalbehandlung.


2. Parodontalbehandlung

Die Behandlung des Zahnfleisches und der Wurzeloberfläche wird mit verschiedenen Hand- und Ultraschallinstrumenten durchgeführt und umfasst meistens zwei bis vier Sitzungen – je nach Schweregrad der Erkrankung und nach Anzahl der zu behandelnden Zähne. Die Maßnahmen dienen zur vollständigen Elimination der fest anhaftenden Ablagerungen und Bakterien in der Zahnfleischtasche und auf den Oberflächen der Zahnwurzeln. Danach werden die gereinigten Oberflächen geglättet und das Zahnfleisch mit einem flüssigen oder festen Verband versorgt. Selbstverständlich finden diese Maßnahmen schmerzfrei, d. h. unter lokaler Betäubung, statt.


3. Erfolgskontrolle

Nach Abschluß der intensiven Reinigung aller Zahnflächen mit Hand- und Schallinstrumenten erfolgt nach einigen Wochen eine erneute Kontrolle und Einschätzung des bisher erreichten Behandlungserfolges. Manchmal ist an den tiefsten Taschen noch weiterer Handlungsbedarf zu erkennen. Ein Abschluss der Parodontalbehandlung ist erst dann möglich, wenn die Entzündungen beseitigt sind und eine deutliche Reduzierung der Taschentiefen stattgefunden hat.


4. Weitergehende chirurgische Maßnahmen

An den verbliebenen Resttaschen und Restentzündungen kommen jetzt spezielle moderne regenerative Verfahren zum Einsatz. Diese sollen auch in den kritischen Bereichen für eine Ausheilung der Entzündungen sorgen. Wir sprechen von knochenaufbauenden Maßnahmen.

mehr dazu siehe Behandlungsspektrum Parodontalbehandlung Knochenaufbau


5. Erhaltungsphase

Nach Abschluss der Behandlung und Ausheilung der akuten Parodontitis wird die Erhaltungsphase eingeleitet. Durch regelmäßige durchgeführte Prophylaxemaßnahmen (2-4 mal im Jahr) wird der aktuell erreichte Zustand stabilisiert. Das Zahnfleisch sowie der Knochen können sich dauerhaft erholen. Im Idealfall kann dieser Zustand über viele Jahre stabil gehalten werden. Grundsätzlich muss man feststellen, dass Sie Ihre Parodontalerkrankung das ganze Leben – und sei es nur unterschwellig – begleiten wird. Eine vollständige Ausheilung ist nur in ganz seltenen Fällen möglich.

mehr dazu siehe Behandlungsspektrum Prophylaxe